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Die Pädagogik, die in der Reggio Emilia seit Jahrzehnten entwickelt und praktiziert wird, basiert auf einer Reihe von Konzepten, in deren Zentrum die kommunikative Begegnung von Kind und Erwachsener steht. Sie basiert des Weiteren auf einem spezifischen Bild von der „Innenwelt“ und der „Außenwelt“ des Kindes und der Kita und deren sozialen und geografischen Umgebung. Die Erzieherinnen begleiten das Kind bei grundlegenden Erfahrungen selbstentdeckenden Lernens: Sie assistieren beim Staunen und Fragen, beim Suchen und Entdecken, beim Experimentieren und Sprache-Finden.
Das Seminar bietet eine intensive Einführung in den Ansatz der „Reggiopädagogik“. Mögliche Schwerpunkte werden sein: Das Bild des Kindes - Die Rolle des Erziehenden - Projektarbeit - Der Raum als dritter Erzieher - Das Bild vom Lernen - Innenwelt und Außenwelt des Kindes und der Kita.
Der Seminarprozess wird unterstützt durch Übungen zur Entspannung und Konzentration und zur Sensibilisierung der Wahrnehmung. Der zweiphasige Lehrgang beinhaltet eine Praxisphase, in der die Teilnehmerinnen innerhalb der jeweils gegebenen Möglichkeiten in Anlehnung an reggianische Konzeptionen die Integration von Methoden der Begleitung und Anleitung schöpferischer Prozesse in die eigene berufliche Praxis erproben sollen. Ergebnisse dieser Praxisphase werden im zweiten Teil des Lehrgangs ausgewertet und vertieft.
Die Fortbildung umfasst 10 Tage. Voraussetzung einer erfolgreichen Zertifizierung ist die Durchführung einer eigenständigen Projektarbeit und deren Dokumentation sowie die aktive Teilnahme am gesamten Kurs.
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