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Kleine Wüteriche im Kindergarten ziehen erfolgreich alle Aufmerksamkeit auf sich. Hinter diesen Wutausbrüchen steckt oft die Angst, verletzt, allein gelassen oder nicht genügend beachtet zu werden. Ängste können aber auch schon bei Kindern im Zusammenhang mit einer unerkannten Depression stehen. Dann zeigen sie sich versteckt - als besonders unauffälliges Verhalten, Schüchternheit, Schreckhaftigkeit, in häufigem Weinen oder linkischen, steifen Bewegungen. Im turbulenten Arbeitsalltag gehen diese Symptome meist unter. Wie aber unterscheiden sie sich von „normaler“ Angst und wie kann man helfend eingreifen?
Angst gehört zum Leben. Sie ist ein wichtiges Signal, das uns zeigt, wenn etwas nicht stimmt. In einem sicheren Umfeld sind gelegentliche kindliche Ängste, die von den Erwachsenen erkannt und ernst genommen werden, völlig gesund. Problematisch wird es, wenn schon kleine Kinder regelmäßig mit beängstigenden Situationen konfrontiert werden, ohne dabei genügend Verständnis und Geborgenheit zu erfahren.
In diesem Seminar lernen wir, auch indirekte Ausdrucksformen der Angst und Depression bei behinderten und nicht behinderten Kindern zu erkennen und ihre Ursachen zu erforschen. Dabei ist es wichtig, sich an die eigenen kindlichen Ängste zu erinnern und neue Umgangsformen mit ihnen aus zu probieren. Durch lebendige Kurzvorträge, kreative Übungen und Rollenspiel erfahren die TeilnehmerInnen das nötige psychologische Hintergrundwissen und praktische Methoden, um im Berufsalltag das komplexe Thema Angststörungen besser handhaben zu können.
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