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Die Fortbildung schult die Wahrnehmung, Beschreibung und Dokumentation von behinderungsspezifischem Verhalten. Exemplarisch werden einzelne ärztliche Diagnosen (u.a. Down-Syndrom, Autismus) mit ihren Symptomen besprochen, um sie in der konkreten Arbeit zu erkennen und die Auswirkungen zu beschreiben. Aus der systematischen Beobachtung werden mögliche Ziele und Fördermaßnahmen erarbeitet und ein exemplarischer Förderplan entwickelt. Dabei wird die Perspektive des behinderten Kindes in das Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt.
Mögliche Fragestellungen des Seminars sind:
- Wie entwickelte sich der Förderplan zum zentralen Arbeitsansatz der Behindertenhilfe?
- Welche Bedeutung hat der Förderplan in der Zusammenarbeit im Team, mit den Eltern, Therapeuten, der Frühförderung sowie mit anderen wichtigen Bezugspersonen des Kindes?
- Welche Aufgaben übernimmt das Team der integrativen Tagesstätte in der behinderungsspezifischen Förderung?
- Wie gelingen Gespräche über die Behinderung mit den verschiedenen Gesprächspartnern (Teamkollegen, Eltern, Ärzte, Therapeuten, Kinder der Tagesstätte und deren Eltern)?
Anhand von Praxisbeispielen und den Interessen der Teilnehmerinnen werden ausgewählte Fragestellungen bearbeitet. Fallbeispiele oder Förderpläne aus den Einrichtungen können in das Seminar eingebracht werden.
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