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Mit der Bildungsvereinbarung und dem Bildungskonzept „MenschenBildung”, die einen Rahmen der Bildungsinhalte der gesamten Kindergartenjahre verbindlich abgesteckt haben, ist die Bildungsarbeit benannt worden, die viele Erzieherinnen seit Jahren praktizieren. Zusammen mit dem Schulfähigkeitsprofil, das die Erwartungen an die Bildungsarbeit aus Sicht der Schule formuliert, wird damit eine größere Klarheit in Bezug auf den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule sowie einer intensiveren Zusammenarbeit beider Einrichtungen angestrebt.
Vor allem auf Seiten der Eltern werden Verunsicherung und Ängste im Zusammenhang mit der bevorstehenden Einschulung deutlich. Diese drücken sich manchmal in Kritik an den Erzieherinnen aus, denen mangelnde Vorbereitung der Kinder vorgeworfen wird. Nicht selten zeigen sich die Eltern auch unzufrieden mit dem eigenen Kind, das sich ihrer Meinung nach zu unruhig oder auch zu still verhält.
Im Spannungsfeld zwischen Schule, Eltern und der Begleitung der Kinder stellen sich viele Fragen, die auf der Basis der Bildungsvereinbarung und des Schulfähigkeitsprofils, Inhalt dieser Fortbildung sein werden:
- Woran zeigt sich Schulfähigkeit und worin besteht der Zusammenhang mit der Spielfähigkeit?
- Welche entwicklungspsychologischen Unterschiede gibt es zwischen Kindergarten- und Grundschulalter?
- Welche Vorbereitung auf die Schule ist angemessen und welche konkreten Möglichkeiten gibt es dazu?
- Was bedeuten die Veränderungen in der Schuleingangsphase für die Kinder?
- Bedeutet der veränderte Schulbeginn automatisch einen leichteren Einstieg besonders für jüngere Kinder?
- Wie kann eine gute Elternberatung aussehen, vor allem bei starker Verunsicherung der Eltern?
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