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Partizipation bedeutet, Kinder herauszufordern und sie an den Entscheidungen, die sie betreffen, altersgemäß zu beteiligen. Ein wesentliches Prinzip der pädagogischen Arbeit und des Bildungsauftrags ist die Mitsprache, die Mitgestaltung, die Mitbestimmung der Kinder an Prozessen zur Planung und Ausgestaltung des Alltags in der Kindertagesstätte.
In Kinderkonferenzen tagen sie mit den Erziehenden zu Fragen und Problemen in ihrer Gruppe, sie entwickeln Projektideen und gemeinsame Vorhaben. Die Haltung der Erziehenden zur Partizipation ist geprägt durch einen partnerschaftlichen, fragenden und zugewandten Kommunikationsstil. Dieser unterstreicht die Ernsthaftigkeit im Umgang mit den Anliegen der Kinder.
Unterschiedliche Mitwirkungsformen ermöglichen den Kindern ein vielseitiges Erlernen und Erproben von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung im Sinne des Bildungsauftrags.
Die Fortbildung vermittelt einen Überblick zu rechtlichen, entwicklungspsychologischen und pädagogischen Hintergründen.
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